Zum Konflikt um "RasenBallsport Leipzig e.V."

Die Bielefelder Faninstitutionen haben sich im Vorfeld der Begegnung mit der Bitte an den DSC Arminia Bielefeld gewandt, auf das Abbilden des Logos sowie des Kürzels in den eigenen Veröffentlichungen zu verzichten.
Hintergrund dieser Bitte war die vielfältige Kritik, die von Mitgliedern und Fans an uns herangetragen wurde. Diese Kritik ist dabei so alt wie der Gegner selbst. Im Kern geht es darum, dass er nicht um des Sports und der Gemeinschaft wegen existiert, sondern einzig als Werbezweck aufgebaut wurde. Ein Verein darf in Deutschland zwar nicht wie ein Produkt heißen, aber Wappen, Name und Abkürzung von Rasenballsport Leipzig e.V. transportieren zwangsläufig und bewusst diese Assoziation. Im Franchise-Stil werden an verschiedenen Standorten Marketingabteilungen des Getränkeherstellers installiert.
Der im Jahre 2009 von Red Bull gegründete Verein verkörpert in einem neuen Ausmaß zukünftige und bereits vorherrschende Tendenzen im Fußball. Dieser Sport ist für uns mehr als ein Spiel und die Organisation des Spielbetriebs. Wir möchten Mitbestimmung statt Marketing, Leidenschaft statt Profitorientierung und Kultur statt Kommerz. Fan- und Vereinskultur darf nicht unternehmerisch reguliert werden.
Mit jeder Nennung des Namens und mit jeder Abbildung des Logos wird seit der Gründung von Vereinen, Verbänden und vor allem Medien  kostenlos Werbung für ein Unternehmen betrieben, das unseres Erachtens eben nicht vornehmlich am Sport interessiert ist. Dass Arminia eben dies nicht macht, begrüßen wir sehr. Der Sport sollte an diesem Spieltag ganz im Vordergrund stehen, mit all den Werten, die ihn auszeichnen und so besonders machen: Für einen fairen Wettbewerb, für Leidenschaft wie Gemeinschaft, für den Erhalt der Vereinskultur.

Arminia- Supporters-Club
Schwarz-weiß-blaues Dach e.V.
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